Mehrzweckschiff „Neuwerk“: Zur Reparatur nach Cuxhaven

Die „Neuwerk“ passiert Sehestedt. Foto: Petersen

Der letzte Einsatz des Mehrzweckschiffs „Neuwerk“ ging in Deutschland durch alle Medien. Die „Neuwerk“ – die Eis brechen kann, aber wesentlich mehr als nur ein Eisbrecher ist – musste wegen eines technischen Defekts den letzten Auftrag vor der Ostküste Rügens abbrechen. Dort sollte sie einem Gas (LNG)-Tanker den Wasserweg zum LNG-Terminal bei Mukran freibrechen. Aber ein technischer Defekt in der diesel-elektrischen Antriebsanlage des modernen Schiffs verhinderte es schließlich, so dass die „Neuwerk“ durch die „Mellum“ abgelöst werden musste.

Da die Reparatur nicht in Rostock-Warnemünde durchgeführt werden konnte, verlegte die „Neuwerk“ dieser Tage durch den Nord-Ostsee-Kanal zur Reparaturwerft nach Cuxhaven. Auf diesem Weg passierte das Mehrzweckschiff natürlich auch Sehestedt.

Die „Neuwerk“ wurde 1998 in Dienst gestellt. Sie ist primär als Notschlepper und für den Gewässerschutz konzipiert, und wird vom Wasser und Schifffahrtsamt Elbe-Nordsee betrieben. Sie ist knapp 80 m lang und hat eine Besatzung von 16 Personen.

„Mellum“ und „Neuwerk“ werden in den nächsten Jahren durch zwei bereits in Bau befindliche neue Gewässerschutzschiffe abgelöst.